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Petershagen: Rund 1.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte übten bei der Übung "Weserwelle" der Bezirksregierung Detmold das gemeinsame Arbeiten und das Erstellen verschiedener Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung von Hochwasser. Die Aufgabe des THW Gütersloh war unter anderem der Betrieb eines Logistikstützpunktes für den Bereich Materialversorgung und Werkstatt. Eine Aufgabe war die Betankung der Einsatzfahrzeuge durch die THW Fachgruppe Logistik und die Versorgung mit Verbrauchsgütern sicherzustellen. Zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), den Johannitern (JUH) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erwartete das Technische Hilfswerk ein Szenario in dem es in den vergangenen Wochen vermehrt zu Niederschlägen kam. Besonders im Bereich Minden-Lübbecke stieg der Wasserpegel der Weser bedrohlich an. Die umliegenden Uferabschnitte mussten gesichert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen gelegt, die sich in den verschiedensten Einsatzabschnitten optimal ergänzten. Die Einen halfen beim Befüllen der Sandsäcke, andere übernahmen den Transport der Sandsäcke von der Beladungsstelle im Kieswerk Dören zum Wasserübungsgelände Petershagen-Windheim, wo dann wieder Einheiten beim Erstellen verschiedener Hochwasserschutzmaßnahmen mitwirkten. Neben der Realisierung verschiedener Hochwasserschutzmaßnahmen übernahm das THW zusammen mit der DLRG den Transport der Sandsäcke auf dem Wasser, sodass auch die andere Weserseite durch Deiche vor dem Hochwasser geschützt werden konnte. Eingesetzt wurden Helfer aus den THW-Ortsverbänden Bielefeld, Bünde, Detmold, Gütersloh, Halle, Herford, Höxter, Lemgo, Lübbecke, Minden, Paderborn, Vlotho und Warburg. Als Fazit konnte durch das gute Zusammenwirken aller Einsatzkräfte eine sehr gute Übung absolviert werden, die im Ernstfall eine Überschwemmung von Jössen und Windheim verhindert hätte. |